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Von dem Mädchen das mit dem Feuer spielte...

Ich denke bevor ich in diesem Blog irgendwas veröffentlichen kann sollt ich erzählen worüber ich hier eigentlich schreibe.
Es geschah vor ca 10 Jahren an einem Winterabend als wir (meine Mama, mein Bruder und noch eine Freundin) Wachsbilder machen wollten. Dabei muss man Wachs von einer brennenden Kerze in ein Glas gefüllt mit Wasser träufeln. Ich versuchte eine Kerze auszupusten um eine andere zu nehmen nur dummer Weise wollte sie einfach nicht ausgehen. Als ich mich damit abmühte diese widerspenstige Kerze auszupusten fing mein Pony Feuer. Das einzige woran ich mich noch erinnern kann war das ich Mama um Hilfe gerufen hatte. Nicht einmal laut ich hab nur Mama gesagt und war ansonsten vor Schreck erstarrt.
Meine Mutter kam aber auch direkt vom Wohnzimmer, wo sie bis eben noch Harry Potter gelesen hatte in die Küche und hat mit der bloßen Hand das Feuer erstickt was an meinen Haaren hoch zügelte, doch alles konnte sie nicht verhindern.
Das Resultat war eine Verbrennung 3. Grades an meiner Stirn, das heißt das nicht nur die Haut weg gebrannt ist sondern auch die Nerven also konnte keine Haut nachwachsen.
Ich wurde von unserem Krankenhaus an Spezialisten nach Hamburg verwiesen die dann ein Stück Haut von meinem Oberschenkel auf die verbrannte Stelle transplantierten. Nach einer Woche Krankenhaus wurde ich entlassen und es schien als ob ich diesen Unfall ganz gut überstanden hätte...
29.1.14 12:51


Teil 2 Von dem Mädchen das mit dem Feuer spielte...

...Es schien als hätte ich den Unfall gut überstanden, körperlich wie auch seelisch. Eine gut verheilte Narbe war nur noch zu sehen, aber Narben können auch wieder aufreißen zu mindest, wenn sie doch nicht richtig verheilt waren...
Ich war immer ein glückliches Mädchen, was zwar ein bisschen klein war, aber fröhlich, gesund, mit Hobbies, die ihr Spaß machten und Freunden, nicht viele, aber dafür sehr gute.
Meistens konnte ich die Narbe vergessen und wenn mich jemand drauf ansprach war es auch nicht weiter schlimm, dann erzählte ich die Geschichte die sich hinter der Narbe verbarg und ich dachte wirklich ich hätte damit abgeschlossen bis in der 6. Klasse alles wieder hoch kam;

Wir hatten Chemie und sollten das erste Mal den Gasbrenner benutzen. Unser Leher wollte uns erst einmal vorne am Lehrertisch vorführen wie man so einen Gasbrenner fachgerecht benutzt. Ich dachte mir nichts weiter dabei und schaute, wie die Anderen interessiert zu während der Lehrer alles vorbereitete. Alles war gut bis er den Gasbrenner anzündete.
Bei der ersten Flamme war es dann um mich geschehen. Ich hatte angefangen zu weinen wie ich noch nie zu vor geweint hatte, konnte mich nicht mehr beruhigen, hatte die Kontrolle verloren.
Von da an schwor ich mir nie wieder die Kontrolle zu verlieren. Ich wollte nie wieder diese Angst an die Oberfläche lassen. Nicht vor den anderen. Vor niemanden.
Schon vor diesem "Zwischenfall" hatte ich Angst vorm Feuer, egal ob nur in einem Film, hinter Glas in einem Ofen oder nur eine Kerze. Aber es war nie so schlimm gewesen. Ich hatte mich sonst immer unter Kontrolle.
Doch seit jener Chemiestunde wurde es immer schlimmer.
Es macht mich fertig.
Bei jedem Anfall der Angst schaffe ich mich mehr oder weniger zu kontrollieren, sodass wenigstens niemand etwas von diesem Kampf in mir bemerkt, aber mich selber kann ich nicht belügen. Ich werde immer schwächer und die Angst immer stärker.
30.1.14 14:22


Traumwünsche


Welche Nacht schlafe ich
ohne die immer gleiche Musik in meinen Ohren?
Die Musik von meinem klagenden Herzen,
was wie ein Minnesänger
immer an meinen unruhigen Schlaf klopft.

Welchen Tag lebe ich
ohne die immer gleiche Angst,
die mich erstarren lässt,
die mich einknicken lässt
und mich mit Füßen tritt.

Welche Sekunde verweile ich in den Träumen,
die mir zeigten den Regenbogen aus Licht und Farben
zu leben eine Fantasie, der rosaroten Wolkenschlösser.

Keine einzige,
denn was nicht war wird auch nicht sein.
31.1.14 10:37


31.01.14 Messer hör auf zu lächeln, bitte!

Mein Leben ist eine Berg-und Talfahrt.
Da geht es mir einmal halbwegs gut, denn ich hatte heute eigentlich einen schönen Tag. Ich habe angenehm lang geschlafen und bin dann nach einem gemütlichen Frühstück mit einem Freund in die Stadt gefahren.
Keinen Anlass für Trübsal und so war es eigentlich auch, doch es ist wie immer nur eine kurze Zeit. Ein kleiner Auslöser reicht gerade um alles wieder hervor zu kramen. Dann lächelt mich das Messer mit dem ich eben noch die Zwiebel geschnitten habe an, wobei ich mir nach jedem Schnitt geschworen habe niemals wieder meine Haut in ein Schlachtfeld eines Kampfes, der in mir vor geht zu verwandeln.
Jetzt sitze ich hier und kämpfe gegen den Drang an mich zu verletzten und würde weinen wenn ich könnte, aber ich kann nicht, ich habe schon zu viele Tränen geweint, dass keine mehr übrig sind. Alles was ich zustande bringe ist zittern, hier mir alles von der Seele schreiben, einfach mich ablenken, damit ich nicht doch die Hand siegen lasse und zur Schublade greife.
31.1.14 23:11


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