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5.2.14 Stress ich liebe dich

Ich habe heute wieder gemerkt wie stark Bewegung/ Anstrengung/ Sport/ Stress mit frischer Luft kombiniert meine Laune hebt.
Nachdem ich heute einen total nervigen Vormittag hatte war die Laune erst mal im Keller was auch nicht besser wurde als ich dann im wie immer überfüllten Bus saß.
Erlösung kam dann endlich mit meinem Job auf dem Reiterhof auf dem ich reite, wo ich einmal wöchentlich aushelfe bei den Reitstunden für die Kleinen. Mit dem kleinen Schuss Hektik und dem hin und her gerenne ging es mir supi für meine Verhältnisse. Als ich dann auch noch beim Pferdereinholen spontan helfen musste konnte ich keine Gedanken an irgendwelche dummen Sachen verschwenden.
Solche Tage tun mir immer am meisten gut. Keine Zeit zum Nachdenken und die Hände immer beschäftigt. Hoffentlich kann ich auch so einschlafen was ich stark bezweifle, da mein scheiß Schlafrhythmus mir sagen wird "Ne ne schlafen is nicht vor Zwölf".
5.2.14 22:22


4.2.14 Dumme kleine Frage

"Geht es dir gut?"
Scheiße. Wie ist meine Mum drauf gekommen? Ahnt sie etwas? Meine Schnitte am Arm kribbeln. Nein natürlich nicht, wie soll es mir denn bitteschön gut gehen mit meinen täglichen Zusammenbrüchen, den Panikatacken, mit dieser scheiß Angst. Nein es geht mir nicht gut. Aber die Maske bleibt an Ort und Stelle. "Ja alles bestens, bin nur ein wenig müde. Gute Nacht." Mehr bekomme ich nicht zustande. Flucht hoch in mein Zimmer, abschließen, zusammen brechen, die Kontrolle verlieren und nur noch darauf warten dass das Zittern vergeht.
4.2.14 22:25


4.2.14 Schlecht, gut, schlecht, gut, ach ich weiß es nicht

Die Überschrift sagt eigentlich schon alles über meinen Zustand aus.
Eigentlich eher gut als schlecht wahrscheinlich, aber ich weiß es nicht. Kein Bedürfnis mich zu ritzen (wenigstens etwas positives) aber auch kein Plan was ich sonst machen soll. Ich hätte eigentlich viel zu tun und davon auch durchaus positive Sachen, die mir normalerweise Spaß machen, aber ich liege nur komplett antriebslos im Bett, starre vor mich hin, lass mein Handy weiter klingeln in der Hoffnung derjenige an dem anderen Ende der Leitung legt endlich auf, versuche zu dösen, doch das einzige was ich hin bekomme ist hier zu schreiben.
Tiefe Leere beginnt sich in meinem Körper auszubreiten. Ich schließe die Augen, bin aber nicht müde. Höre einfach nur den immergleichen Song rauf und runter und hoffe dass mich bald der Schlaf erlöst.
4.2.14 19:27


Zerschunden und gebrochen


Meine Haut weint.
Sie weint rote, blutige Tränen
Tränen der Verzweiflung,
Tränen des Schmerzes
und Tränen der Angst.

Sie soll nicht mehr weinen.
Sie soll stark sein,
wie ich es allen vorgebe.
Sie soll wieder heile sein.
Ich will wieder heile sein.
3.2.14 19:45


2.2.14 Sonne und optimistische Gedanken

Endlich wieder Sonne!
Ich habe zwar nichts gegen Regen und wenn auch nur ein bisschen was gegen Schnee, aber irgendwann vermisse ich die Sonne so richtig. Als heute dann endlich die Sonne schien und keine Minusgrade mehr waren konnte mich nichts mehr drinnen halten. Ich wollte kein Trübsal mehr blasen, ich wollte endlich mein Leben wieder leben wie ich es seit Monaten nicht mehr getan habe. Ich wollte meine Schwingen ausbreiten und mich in die Lüfte schwingen.
Also hab ich mir dann mein Fahrrad geschnappt und bin los. Bin gefahren wo ich gerade mal hin wollte, habe mich verlaufen, den Weg wieder gefunden und mich wieder verlaufen und am Ende habe ich noch meinen Geisterbaum besucht. Ich nenne ihn so weil er auf einem Friedhof am Rande unseres Dorfes steht. Es ist eine große alte Eiche, die auf mich immer so eine beruhigende Wirkung hat, dass ich ihr zum Teil wirklich mein Leben verdanke.
Aber natürlich war mein Tag heute nicht durchgängig so rosig. Zwischendurch hat der Schmerz wieder lange Schatten geworfen, aber ich konnte sie wieder abschütteln. Dieser unendliche Stolz, wenn ich so was schaffen, wie das Messer wieder wegzulegen oder so, ist jedes Mal so balsam, dass ich weiter kämpfen werde bis ich es vollständig besiegt habe. (ich weiß das ist jetzt sehr optimistisch aber ansonsten kommt man nicht ans Ziel wenn man schon aufgibt bevor der letzte Mann gefallen ist.)
2.2.14 20:48


1.2.14 Zu spät für Worte, zu spät zum Trösten

Ich bin eine schlechte Freundin. Meine Freundin ist immer für mich da. Sie stand an meiner Seite als alle anderen mich verlassen hatten, als ich mich veränderte, als ich mich durch meine Angst veränderte. Sie ist immer da, wenn ich denke ich kann nicht mehr. Sie hört mir zu und spricht mir Mut zu. Sie zeigt mir das ich nicht alleine bin, sie ist für mich da. Doch als sie dann mal meine Hilfe brauchte, als sie den Mut brauchte, war ich nicht da. Ich konnte ihr nicht zuhören, ihr nicht helfen.
Warum tröstet sie mich noch wenn ich es nicht schaffe sie zu trösten. Ich bin immer erst zu Stelle wenn der Sturm vorüber ist, doch dann ist es zu spät.
Ich habe geschlafen, seelenruhig während sie von dem Kummer erschlagen wurde.
Warum gibt es dann nicht so eine Emergencytaste wie in den Krankenhäusern? Sie hätte nur klingeln müssen und ich wäre da gewesen. Ich hätte versuchen können sie zu trösten, auch wenn ich da noch nicht einmal richtig gut drin bin, doch jetzt ist es zu spät.
1.2.14 22:15


In dem Moment der Angst


Feuer
Es schaut mich an
Greift nach mir
und ich kann mich nicht wehren.
Ich erstarre,
kann mich nicht mehr rühren.
Mein Körper zittert.
Ich fange an zu schwitzen.
Meine Fingernägel bohren sich tief in mein Fleisch
um die Schmerzen
in meinem Herzen
zu lindern,
doch nichts passiert.
Ich kann mich nicht bewegen.
Keine Möglichkeit zu fliehen.
Mein Herz,
meine Augen,
mein Lebenswille,
alles ist erstarrt.
Das einzige was noch funktioniert
sind mein Mund und meine Hände,
die weiter machen.
Ich warte bis es vorbei ist
unfähig zu begreifen,
dass das Feuer mir nichts mehr anhaben kann.
1.2.14 14:51


31.01.14 Messer hör auf zu lächeln, bitte!

Mein Leben ist eine Berg-und Talfahrt.
Da geht es mir einmal halbwegs gut, denn ich hatte heute eigentlich einen schönen Tag. Ich habe angenehm lang geschlafen und bin dann nach einem gemütlichen Frühstück mit einem Freund in die Stadt gefahren.
Keinen Anlass für Trübsal und so war es eigentlich auch, doch es ist wie immer nur eine kurze Zeit. Ein kleiner Auslöser reicht gerade um alles wieder hervor zu kramen. Dann lächelt mich das Messer mit dem ich eben noch die Zwiebel geschnitten habe an, wobei ich mir nach jedem Schnitt geschworen habe niemals wieder meine Haut in ein Schlachtfeld eines Kampfes, der in mir vor geht zu verwandeln.
Jetzt sitze ich hier und kämpfe gegen den Drang an mich zu verletzten und würde weinen wenn ich könnte, aber ich kann nicht, ich habe schon zu viele Tränen geweint, dass keine mehr übrig sind. Alles was ich zustande bringe ist zittern, hier mir alles von der Seele schreiben, einfach mich ablenken, damit ich nicht doch die Hand siegen lasse und zur Schublade greife.
31.1.14 23:11


Traumwünsche


Welche Nacht schlafe ich
ohne die immer gleiche Musik in meinen Ohren?
Die Musik von meinem klagenden Herzen,
was wie ein Minnesänger
immer an meinen unruhigen Schlaf klopft.

Welchen Tag lebe ich
ohne die immer gleiche Angst,
die mich erstarren lässt,
die mich einknicken lässt
und mich mit Füßen tritt.

Welche Sekunde verweile ich in den Träumen,
die mir zeigten den Regenbogen aus Licht und Farben
zu leben eine Fantasie, der rosaroten Wolkenschlösser.

Keine einzige,
denn was nicht war wird auch nicht sein.
31.1.14 10:37


Teil 2 Von dem Mädchen das mit dem Feuer spielte...

...Es schien als hätte ich den Unfall gut überstanden, körperlich wie auch seelisch. Eine gut verheilte Narbe war nur noch zu sehen, aber Narben können auch wieder aufreißen zu mindest, wenn sie doch nicht richtig verheilt waren...
Ich war immer ein glückliches Mädchen, was zwar ein bisschen klein war, aber fröhlich, gesund, mit Hobbies, die ihr Spaß machten und Freunden, nicht viele, aber dafür sehr gute.
Meistens konnte ich die Narbe vergessen und wenn mich jemand drauf ansprach war es auch nicht weiter schlimm, dann erzählte ich die Geschichte die sich hinter der Narbe verbarg und ich dachte wirklich ich hätte damit abgeschlossen bis in der 6. Klasse alles wieder hoch kam;

Wir hatten Chemie und sollten das erste Mal den Gasbrenner benutzen. Unser Leher wollte uns erst einmal vorne am Lehrertisch vorführen wie man so einen Gasbrenner fachgerecht benutzt. Ich dachte mir nichts weiter dabei und schaute, wie die Anderen interessiert zu während der Lehrer alles vorbereitete. Alles war gut bis er den Gasbrenner anzündete.
Bei der ersten Flamme war es dann um mich geschehen. Ich hatte angefangen zu weinen wie ich noch nie zu vor geweint hatte, konnte mich nicht mehr beruhigen, hatte die Kontrolle verloren.
Von da an schwor ich mir nie wieder die Kontrolle zu verlieren. Ich wollte nie wieder diese Angst an die Oberfläche lassen. Nicht vor den anderen. Vor niemanden.
Schon vor diesem "Zwischenfall" hatte ich Angst vorm Feuer, egal ob nur in einem Film, hinter Glas in einem Ofen oder nur eine Kerze. Aber es war nie so schlimm gewesen. Ich hatte mich sonst immer unter Kontrolle.
Doch seit jener Chemiestunde wurde es immer schlimmer.
Es macht mich fertig.
Bei jedem Anfall der Angst schaffe ich mich mehr oder weniger zu kontrollieren, sodass wenigstens niemand etwas von diesem Kampf in mir bemerkt, aber mich selber kann ich nicht belügen. Ich werde immer schwächer und die Angst immer stärker.
30.1.14 14:22


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